Kurzfilm: Da Capo

Da Capo al fine, vom Anfang bis zum Ende - diese Anweisung kennt wohl jeder, der schon einmal Musik gemacht hat. Da Capo, vom Anfang, hat hier hingegen wenig mit Musik zu tun, sondern vielmehr mit der Frage: Was ist, wenn ich jedesmal, wenn ich aufwache, wieder nur träume?
 
Im Zentrum dieses Gedankens steht - oder besser: schwebt - Astro, der träumt, in einer Welt ohne Gravitation zu leben. Das Ganze hat im Kern zwei Reize: Einmal die Gegenstände, die um den Protagonisten mit unendlicher Ruhe aufsteigen; einmal den Protagonisten, der sich als hervorragender Breakdancer herausstellt. Alles in allem mehr als sehenswert, diese Arbeit, die von melancholischer Musik und der sanften Stimme von Duc Vido untermalt wird.
 
Okay - die Idee eines Traums im Traum gab es bei Inception zu genüge und wenn wirklich die Gravitation aussetzte, würden wir wohl recht schnell ins All geschleudert. Ansonsten kann man mit Da Capo allerdings wenig falsch machen und sollte es ad libitum schauen. Aber rapidamente. 
 

 
Da Capo
directed by: Julien Bam
starring: Astro
director of photography: Shawn Bu, Vi-Dan Tran
music: Vincent Lee Rosovits
voice: Duc Vido
 
(Text: Wilke Weermann)

 

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