Man fühlt sich anfangs ein wenig zurückerinnert an Rocky. Dieser Stil, diese Kleidung, diese Leute, irgendwie ist das ein schmutziger Film über Menschen, die sich auf die Schnauzen hauen wollen. Wie witzig, dass das so ein falscher Eindruck ist.
Showdown spielt sehr mit der Zuschauererwartung und lässt sich jede Freiheit, den Handlungsverlauf, der in den ersten Sekunden vorgegeben scheint, komischer zu machen. Darüber, wie die Charaktere herumlaufen und agieren (speziell Gayle Dennis als Mutter), kann man sich amüsieren, klar, doch erst die Pointe des Kurzfilms enthüllt, wie schief der geneigte Zuschauer gewickelt war.
Gute Arbeit leistet dabei die komplette Besetzung, die trotz ihres Wissens um die Absurdität ihrer Handlungen souverän den Fight Club spielt. Showdown ist eine angetäuschte Linke, ein Sucker Punch aufs Zwerchfell, geht unter Haut und Gürtellinie und ist sicherlich auch durch noch mehr thematisch angepasste Wortspielereien nicht zu entstellen. Man sollte mal ein blaues Auge drauf werfen. Okay, Schluss damit: Sehenswert. Wirklich sehenswert.
Showdown
written, produced, shot and directed by: Crowns & Owls
starring: Rueben Crossland Jones, Trevor Jones, Jacob Steers, Simon Hirst, Frank Ryan, Giovanni Marrocco
(Text: Wilke Weermann)







































