Auditiver Orgasmus. Zutaten: ein maskuliner, tiefer Bariton kombiniert mit dem sanft gehauchten Gesang einer zarten Frauenstimme, unterlegt mit puristischem Bass und rudimentärer Elektronik. Das ist auditiver Orgasmus. Das sind The xx.
Schon seit vier Jahren versüßen die drei Londoner so manche U-Bahn-Fahrt oder auch das Warten auf diese. Denn unter Fans gilt: das wahre xx-Erlebnis hat man mit Kopfhörer und dem darunter verstummenden Schauspiel einer aufwachenden Großstadt.
So gut die Musik auch sein mag, satt hören kann man sich an allem. Also dürfen wir uns seit kurzem über das zweite Album von Oliver Sim, Romy Madley Croft und Jamie Smith freuen. Coexist nennt sich die gelungene Fortsetzung ihres Debütwerkes. Dennoch, ruhiger sind sie geworden, sanfter aber intensiver. Es braucht ein, zwei Anläufe bis die eigenwilligen Klänge im Ohr ankommen, bis sie süchtig machen. Doch die Wirkung ist ungebrochen. The xx haben ihren Stil gefunden und sind diesem treu geblieben.

Wie für jede Band war auch für The xx das zweite Album eine grosse Herausforderung. Die Erwartungen sind am hoch, die Wahrscheinlichkeit zu Scheitern ebenso. Davon lies man sich aber nicht beirren. ‚Wir haben einfach vergessen, was für Erwartungen da an uns herangetragen wurden...’ so Oliver Sim im Interview mit Spex. Der Erfolg lies auch nicht lange auf sich warten. Bereits jetzt konnte sich Coexist u.a. im Vereinigten Königreich, in Portugal und Belgien an der Spitze der Albumcharts platzieren. In vielen anderen Ländern zumindest ähnlich weit oben.
Wer nun Lust auf einen auditiven Orgasmus hat darf sich hier einen kleinen Vorgeschmack auf das neue Album von The xx holen:
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twitter.com/thexxfans
(Text: Christoph Daniel, Fotos: Alexandra Waespi)







































